Wie sind Wahrheitsgehalt und Genauigkeit der Corona-Statistiken zu bewerten

Das Startup-Unternehmen Risklayer, 2015 gegründet, aus dem auch die John-Hopkins-Universität Daten zu Corona bezieht, bezweifelt die Genauigkeit der vorhandenen Statistiken.

Die aktiven Corona-Fälle ergeben sich aus der Gesamtzahl einer im Landkreis gemeldeten Fälle, abzüglich der Verstorbenen und Genesenen. Die Zahl der Genesenen ist geschätzt, da es für sie keine
Meldepflicht gibt. Als geheilt gelten Corona-Patienten, wenn sie gut zwei Wochen nach Erkrankungsbeginn weder im Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind, noch im Krankenhaus
behandelt werden müssen.

Bei der Interpretation der Daten ist zu beachten, dass es einen mehrtägigen Meldeverzug gibt. Vom Beginn einer Infektion bis zum Bekanntwerden in einer Statistik vergehen oft bis zu zwei Wochen.
Gezählt werden lediglich die laborbestätigten Fälle. Das bedeutet, wo viel getestet wird werden auch viele Fälle entdeckt.

Man kann davon ausgehen dass ein Großteil der Infektionen unerkannt bleibt. Die Betroffenen sind zwar infiziert, zeigen aber keinerlei Symptome.

Die Dunkelziffer könnte daher um ein Vielfaches höher liegen. Einige Wissenschaftler gehen von dem 6 bis 8-fachen aus.

Risklayer hat bereits die Weltbank beraten, Weinbauern weltweit über Risiken informiert, und Stadtplanern Hinweise zur urbanen sicheren Infrastruktur gegeben.

 

Foto: © Kurt Kleemann, AdobeStock

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