Statistisches Bundesamt: Drastischer Rückgang beim Verkauf von Klopapier

Der Verkauf von Klopapier ist in der vergangenen Woche drastisch zurückgegangen.

Erstmals seit Beginn der Corona-Krise habe er unter dem Durchschnittswert der vorausgegangenen sechs Monate gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Sie stützten sich dabei auf eine Auswertung digital verfügbarer Kassendaten.

Fast ein Drittel weniger Toilettenpapier ist demnach weniger verkauft worden als normal. Zum Vergleich: In der Woche davor lag die Verkaufsmenge noch rund 50 Prozent über dem Sechs-Monats-Durchschnitt.

Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) liegt es daran, dass die Vorräte mittlerweile wohl aufgefüllt sind.

Bei anderen Produkten zeigt sich der selbe Trend. Auch Hygieneartikel sowie spezielle Lebensmittel wie Reis und Nudeln liegen in den Verkaufszahlen nur noch zwei bis zehn Prozent über dem Durchschnittswert der letzten Monate.

Bei anderen Produkten zeigt sich allerdings ein gegenteiliger Trend. Seife wurde weiterhin mehr als doppelt so häufig gekauft wie sonst. Allerdings auch hier rückläufig zum Monat März.

Bei Desinfektionsmitteln stieg der Absatz in der vergangenen Woche wieder an – um mehr als das Dreifache des normalen Volumens.

 

Montage: © Fotos kozlik_mozlik und Kristen; AdobeStock

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