Stadt Hamm verschärft die Regeln für Hammer Freibäder

Das ursprünglich erdachte und auch praktizierte Konzept zum Betrieb der beiden Hammer Freibäder zur Corona-Zeit hat offensichtlich nicht funktioniert. Warteschlangen vor den Schwimmbecken und noch längere Schlangen vor der Kasse haben zu Beschwerden und Unruhe gesorgt.

Nun gelten seit Dienstag, dem 11. August 2020, in den beiden Hammer Freibädern verschärfte Corona-Regeln. Nachmittags gelangen nur noch Badegäste auf das Gelände, die eine Online-Buchung vorlegen können. Besitzer von Mehrfachcoins betrifft diese Regelung nicht.

Bei sommerlichen Temperaturen sind drei Kassen geöffnet, um lange Warteschlangen zu vermeiden und den Strom der Badegäste besser zu lenken. Geschlossen sind die Bäder zwischen 11.30 und 13.30 Uhr. Bereits auf den Parkplätzen sollen Badegäste angesprochen und zum Umkehren aufgefordert werden, wenn die Kapazität an Badegästen erschöpft ist.

Mögliche Verstöße wird das Ordnungsamt kontrollieren
und mit Bußgeldern von 50 Euro ahnden.

Hamms OB Thomas Hunsteger-Petermann begründet diese Maßnahmen mit dem bisherigen Verhalten der Freibad-Besucher: „Es müssen sich alle an die Corona-Regeln halten. Da dieses auf freiwilliger Basis nicht funktioniert hat, gelten jetzt strengere Regeln. Ohne Online-Ticket kein Einlass. Vor dem Bad zu warten und darauf zu hoffen, dass andere Gäste vorzeitig gehen, wird nicht mehr zugelassen“.


Kommentar von Wolfgang Große-Westermann

Wohlgemerkt, die Warteschlangen sind vor den neuen Regelungen und Leitsystemen entstanden. Die Wortwahl „strengere“ Regeln lässt in diesem Zusammenhang wohl falsche Schlüsse zu. Vielleicht hätte man sie auch als „verbesserte“ Regeln bezeichnen können.

 

Foto: © itprax, AdobeStock

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