Stadt Hamm prüft rechtliche Möglichkeiten die Auslöser des Hotspots haftbar zu machen

In einem Interview mit dem WDR äußerte sich Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann empört zu der auslösenden Hochzeitsfeier:

„Es kann nicht sein, dass eine einzelne Familie eine ganze Stadt durcheinanderbringt, oder sogar einen Lockdown auslöst“.

Zwischenzeitlich sind neuerliche Einzelheiten zu der Hochzeitsfeier bekannt geworden. Das Fest lag angeblich schon zurück im Anfang vom September. In Hamm und Dortmund kamen mehrere hundert Menschen zusammen. Es soll massive Verstöße gegen die Corona-Regeln gegeben haben. Auch Teilnehmerlisten wurden nicht ordnungsgemäß geführt. Noch immer ist unklar wie viele Personen wirklich an den Feierlichkeiten teilgenommen haben.

Nachdem man in Hamm das Infektionsgeschehen unter Kontrolle gebracht hat, will man die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Man beabsichtigt das Brautpaar in Regress zu nehmen, aber auch auf jeden Fall den Veranstalter. Derzeit prüft schon das Rechtsamt von Hamm, welche Möglichkeiten die Stadt hat. Von Bußgeldern bis hin zum Schadensersatz.

 

Foto © standret, AdobeStock

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