Robert Koch-Institut entwirft das Szenario einer bevorstehenden Corona-Impfung

Die ständige Impfkommission des RKI (Stiko) äußerte jüngst die Einschätzung, dass zunächst nur wenige Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Eine Zahl, die unter Fachleuten gehandelt wird, pendelt sich bei 5 Millionen Impfdosen ein.

Gleichzeitig verweist man ausdrücklich darauf, dass definitiv mehr als eine Dosis pro Geimpfter benötigt wird. Die meisten Impfstoffe, die momentan in der Entwicklung sind, brauchen um zu  wirken 2 Impfungen pro Mensch.

Demnach wird es viele Monate dauern, bis genügend Bürger geimpft sind, um Corona-Einschränkungen wie Maskenpflicht oder Distanzgebot aufzuheben. Der RKI-Sprecher Thomas Mertens vertritt die Auffassung, das 60 Prozent aller Deutschen geimpft werden müssen, um einen „Herden-Effekt“ zu verspüren und anschließend auch das Virus besiegen zu können. Dieser Vorgang würde jedoch mehrere Monate in Anspruch nehmen.

 

Kommentar von Wolfgang Große-Westermann:

Die Hoffnung, durch das Tragen von Mundmasken und einem bundesweiten „Lockdown“ das Virus zu besiegen, hat sich definitiv nicht erfüllt. Sobald wir Maßnahmen lockern, schnellen die Infektionszahlen synchron nach oben.

Nun ist die Strategie von Deutschland, und auch fast der restlichen Welt, durch besagte Maßnahmen die Zeit bis zu einem verfügbaren und funktionierenden Impfstoff möglichst schadlos zu überbrücken.

Der dann allerdings im Schnellverfahren entwickelt wurde.

Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) veranschlagt die übliche Entwicklung für die Herstellung eines wirksamen und sicheren Impfstoffes auf einen Zeitraum von mehreren Jahren, manchmal sogar Jahrzehnte. In vergangen Jahren hat man aus diesem Grunde sog. Vakzine-Plattformen entwickelt, um den Entwicklungsvorgang zu beschleunigen. Bei diesem Verfahren werden schon vorhandene Viren mit dem neuen Virus kombiniert, um damit einen „Notfall-Impfstoff“ zu entwickeln. Nach Angaben des DZIF ist dieses Verfahren gerade in der Brauchbarkeits-Studie.

Das Unterfangen, die Menschheit unter Maßnahmen und Mundmasken in ein möglichst schnelles Impf-Szenario zu führen, erscheint mir nicht ohne Risiko.

Man nimmt es als Tatbestand, dass ein Impfstoff gegen das Corona-Virus gefunden wird, das dieser auch wirksam ist, keine Nebenwirkungen erzeugt und ohne Langzeitschäden ist. Obwohl man genau diese Langzeitschäden in der Kürze der Zeit überhaupt nicht erforschen kann.

Was macht die Verantwortlichen dabei so sicher ? Weltweit sterben jedes Jahr rund 700.000 Menschen an Aids. Auch nach der Entdeckung des HIV-Virus vor 40 Jahren ist bis zum heutigen Tage kein Impfstoff auf den Markt gekommen.

Aids ist aus dem Fokus der Medien verschwunden. Dadurch entfällt auch der permanente Druck durch Öffentlichkeit und Politik, dringend und unbedingt einen Impfstoff auf den Markt zu werfen.

 

Foto: © thodonal, AdobeStock

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