Robert-Koch-Institut äußert sich zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Der Leiter des RKI, Lothar Wieler, äußerte sich zu der aktuellen Corona-Situation in Deutschland. Er bemerkt dabei, dass es einige positive Tendenzen gäbe. Zu Engpässen in der medizinischen Versorgung würde es nicht kommen.

Zudem kündigte er verschiedene Antikörper-Studien an, die das Ziel haben eine zahlenmäßige Erfassung der infizierten Personen zu erleichtern. Die Dunkelziffer derer soll dadurch besser beleuchtet werden.

Wieler ging auch auf die aktuelle „Leopoldina-Studie“ ein, die momentan in den Medien verbreitet wird. Er übte dabei auch leichte Kritik an dieser Studie. Man könne zwar eine Verlangsamung erkennen, aber noch keinen eindeutigen Trend. Von einer Eindämmung könne man in diesem Zusammenhang auf keinen Fall sprechen.

So hätte man auch unterschiedliche Einschätzungen zum Vorgehen bei den Schulöffnungen. Das RKI ist dabei der Meinung, dass es „epidemiologisch“ mehr Sinn macht, erst ältere Schüler wieder zu unterrichten. Es sei zu erwarten, dass diese die Abstandsregeln besser einhielten.

Eine weitere Prognose zur Ausbreitung des Corona-Virus hält das RKI nach wie vor für schwierig, da es eine Pandemie in der Form vorher noch nie gab.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind in Deutschland 125.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.

 

Foto: © Alexander Raths, AdobeStock

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