Robert-Koch-Institut äußert sich zu den Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Weltweit sind mehr als 2 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, mehr als 170.000 bisher gestorben.

Nun sollen in Deutschland schrittweise Lockerungen der Maßnahmen eintreten. Zu diesem Anlass äußerte sich nun das Robert-Koch-Institut in einer Pressekonferenz.

Das RKI vermutet, dass es noch Monate dauern kann bis man wieder in eine Normalität zurückfindet. Und auch dann müsse man immer noch die Vermutung aufrecht erhalten, dass das Virus doch zurück kommt. Es ganz auszurotten sei unrealistisch. Vollständige Sicherheit gäbe es nur mit einer Impfung. Bis dieser Impfstoff vorhanden ist, müsse man eben sein Verhalten darauf abstimmen, es nach Möglichkeit zu keiner Infektion kommen zu lassen.

Das Risiko einer neuen Infektionswelle sieht das RKI im direktem Zusammenhang mit einem Rückbau der Maßnahmen. Wenn die Maßnahmen vollständig zurückgenommen würden, wird auch gleichzeitig das Risiko einer neuen Welle steigen. Die politischen Entscheidungen hält man für eine vernünftige Lösung. Man müsse dringend versuchen die Fallzahlen möglichst niedrig zu halten.

Im Zusammenhang mit den geplanten Schulöffnungen wurde erklärt, dass die Verbreitung des Virus bei Kindern ähnlich einzuschätzen sei wie bei Erwachsenen. Allerdings zeigten sich bei ihnen häufig keine oder nur milde Symptome, so dass Infektionen teilweise gar nicht bemerkt würden. Was aber gleichzeitig auch ein neuerliches Risiko zur Verbreitung des Corona-Virus darstellt.

Untersuchungen in den USA hätten gezeigt, dass Schulschließungen eine positive Auswirkung auf die Fallzahlen hätten.

 

Foto: © s_l, AdobeStock

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