Medizinische Berufsverbände warnen vor Schnelltests zum Corona-Virus

Der Berufsverband der Medizinischen Labore Deutschland (ALM) und der Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie (BÄMI) warnen vor dem Testverfahren zum Corona-Virus mit sogenannten Schnelltests.

Ein verlässliches Testverfahren ist nach Mitteilung dieser Verbände der Virus-Nachweis mittels einer Abstrich-Probe (PCR-Test). Dieses Verfahren ist wohl langwierig und schwierig, aber sicher und zuverlässig. Die Schnelltest-Verfahren suchen nicht nach den Viren selbst, sondern lediglich nach Antikörpern.

Das BÄMI erklärt dazu, das Antikörper bei Virusinfektionen jedoch erst frühestens eine Woche nach Erkrankungsbeginn nachweisbar sind. In der Regel sogar erst nach 14 Tagen. Das kann dazu führen, dass ein Mensch mit negativ ausgefallenem Antikörper-Test trotzdem bereits hoch infektiös ist. Im Gegenzug kann es auch passieren, dass ein positiver Antikörper-Test lediglich auf eine frühere Infektion basiert.

Aufgrund dieser Unsicherheiten müsste theoretisch jeder Antikörper-Test mittels PCR-Methode aus einem Abstrich kontrolliert werden.

 

Foto: © s_l, AdobeStock

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