Kommentar: O´zapft is – das Maß wird langsam voll

Ministerpräsident Armin Laschet fordert harten und totalen Lockdown nach Weihnachten.

Man muss kein Querdenker oder Corona-Leugner sein, um unseren Politikern zu unterstellen, dass man sich in die Materie ein wenig rein gesteigert hat, und das Maß aller Dinge ein wenig verloren zu haben scheint.

Da wird groß verkündet dass alle Corona-Entscheidungen künftig erst im Bundestag beraten werden sollen, um dann sofort anschließend eine Videokonferenz einzuberufen.

Da wird stolz bekannt gegeben, dass es ab sofort keine Alleingänge mehr von irgendwelchen Ministerpräsidenten in irgendwelchen Bundesländern geben soll.

Dann gibt sofort anschließend Markus Söder eine solche Solo-Einlage und verhängt in Bayern den Katastrophen-Zustand.

Die anderen Ministerpräsidenten singen im Chor „Wir sinne dabei“.

Da verkündet Armin Laschet vor zwei Wochen im WDR-Radio eine evtl. Lockerung der Maßnahmen ab 10. Januar, um jetzt im besagten Chor mitzusingen.

Die Weihnachts- und Silvesterlockerungen sollen allerdings bestehen bleiben (Feuerwerk im privaten Raum bleibt erlaubt), um dann sofort anschließend eine härtere Gangart anzuschlagen.

Aber nur kurz, anschließend können wir wieder lockern.

Ich denke man muss allmählich eine gewisse Maßhaftigkeit und Maßhaltigkeit entwickeln, um über eine Maßlosigkeit nicht in einem Ma(ss)aker zu enden.

 

Foto © karepa, AdobeStock

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