Keine Überlebenschance für Corona im Chlor oder großen Gewässern

Vom Wasser geht eine geringere Infektionsgefahr aus als vom Kontakt von Mensch zu Mensch.

Darüber sind sich Wissenschaftler einig. Nahezu Null scheint dabei die Infektionsgefahr in öffentlichen Bädern zu sein. Christian Ochsenbauer, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Badewesen, bestätigt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass das Corona-Virus durch Chlor „zuverlässig inaktiviert“ werde.

Das selbe bestätigt auch das Umweltbundesamt: „Das Wasser in konventionellen Schwimmbädern unterliegt einer ständigen Aufbereitung. Filtration und Desinfektion sind wirksame Verfahren zur Inaktivierung von Bakterien und Viren.“

Beim Schwimmen in Teichen oder kleineren Gewässern in freier Natur kann hingegen ein gewisses Risiko nicht ausgeschlossen werden. Laut Umweltbundesamt geht von derartigen Badestellen durchaus ein gewisses Infektionsrisiko aus.

Ebenso nachweisbar war das Virus laut Zentrum für Infektionsforschung im nicht aufbereiteten Abwasser. Ob diese Menge allerdings für eine Corona-Infektion ausreicht, war nicht festzustellen.

Unbedenklich ist nach Aussage des Umweltbundesamt das Schwimmen in großen Naturgewässern oder Meeren. Die Gefahr sei wegen der Verdünnung äußerst gering. Steigende Wassertemperaturen und Sonneneinstrahlung würden zudem zu einer Inaktivierung des Virus führen.

 

Foto: Möhnesee © Thomas Reimann, REIMEDIA

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