Jecke Tön zur Coronazeit?  –  „Wir sinne dabei“

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich in einer Telefonkonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn über die Frage beraten, ob Karneval in Zeiten der Pandemie zu verantworten sei.

Spahn äußerte sich allerdings äußerst skeptisch zu dieser Frage. Er könne sich nicht vorstellen dass Karnevalisten im Herbst feiern, und damit andere Menschen in Gefahr bringen.

In der Hochburg des Nordrhein-Westfälischen Karnevals, beim Festkomitee des Kölner Karneval, rief diese Äußerung Spahns blankes Entsetzen aus.

„Man muss nicht das verbieten, was in einem halben Jahr stattfinden soll“.

Straßenkarneval und Kneipenkarneval kann sich dabei das Festkomitee wohl nicht vorstellen. Wo hingegen Sitzungen und gesetzte Veranstaltungen mit Hygienekonzepten wohl durchführbar seien.

Man wolle auch daher eine genaue Definition, was Jens Spahn genau unter Karneval versteht. Diese Forderung stellt der Geschäftsführer des Düsseldorfer Karneval. „Indoor, outdoor, oder den Rosenmontagszug“.

 

Foto: © hansenn, AdobeStock

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