Forscher warnen vor uneingeschränkter Öffnung von Schulen und Kindergärten

Mehrere europäische Länder meldeten Erkrankungen bei Kindern, die an das sogenannte „Kawasaki-Syndrom“ erinnern.

Fieber, Verdauungsbeschwerden und Entzündungen von Gefäßen. Obwohl nicht bei allen betroffenen Kindern das Corona-Virus nachgewiesen worden war, vermuten Ärzte einen Zusammenhang beider Krankheiten.

Nun gibt es auch in Deutschland erste Meldungen. Nach Angaben des Uniklinikums Dresden sind mindestens zwei Fälle bekannt. Einen direkten Zusammenhang mit Corona kann man aber auch hier nicht eindeutig nachweisen.

Die WHO hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie sich bereits mit dem Thema befasst haben. Man wisse, dass Kinder in der Regel keine schweren Corona-Krankheitsverläufe hätten, dafür aber vereinzelt andere Erkrankungen entwickeln würden.

Ein Team um den Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité hatte zudem festgestellt, dass die Zahl der Viren, die sich in den Atemwegen nachweisen lassen, in verschiedenen Altersklassen keine großen Unterschiede aufweist.

Aus diesem Grunde warnen auch die Forscher vor einer uneingeschränkten Öffnung von Schulen und Kindergärten.

 

Foto: © and.one, AdobeStock

 

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