Ein vielfältiger Handwerksberuf mit Durchblick – Im bfw hamm werden Augenoptiker und Augenoptikerinnen ausgebildet

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(hob) Ein Beruf mit Zukunft. Wer sich für eine Ausbildung in der Augenoptik entscheidet, ist Handwerker, Designer, Techniker und Modeberater in Personalunion. Im Berufsförderungswerk Hamm werden derzeit 30 Männer und Frauen für ihren neuen Beruf fit gemacht. Das bfw hamm ist im deutschlandweiten Verbund der 28 Berufsförderungswerke das Einzige, das in diesem Berufsbild ausbildet.

„Unsere Ausbildung ist so konzipiert, dass auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen die körperlichen und psychischen Anforderungen an diesen anspruchsvollen Beruf sehr gut meistern können“, erläutert Augenoptikermeisterin Jeanette Kaiser, die mit drei weiteren Kolleginnen und Kollegen für die praktische und theoretische Ausbildung verantwortlich ist. „Die Kombination aus beratender und handwerklicher Tätigkeit macht den Beruf so attraktiv. Andererseits ist der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in dieser Branche sehr hoch.“

Marion Bockskopf konnte ihren erlernten Beruf als Friseurin aufgrund einer chronischen Erkrankung nicht mehr ausüben. So entschloss sich die 43-Jährige für die Umschulung zur Augenoptikerin im bfw hamm. „In meinem alten Beruf konnte ich handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Genauigkeit vereinen. Von diesen Erfahrungen kann ich als Augenoptikerin profitieren. Hinzu kommt ein gewisser Sinn für Ästhetik und Mode. Brillen sind mehr als Sehhilfen. Sie sind auch Modeaccessoires.“

Nach seiner Rückenoperation war Carsten Schmidt nicht mehr in der Lage, als Dachdecker und Siebdrucker zu arbeiten. Im Februar dieses Jahres begann seine Umschulung zum Augenoptiker. „Das ist genau der richtige Beruf für mich“, erzählt der 48-Jährige. „Ich kann weiterhin handwerklich arbeiten. Darüber hinaus finde ich es prima, dass ich in meinem neuen Beruf Menschen beraten kann. Ich bin froh, dass ich mich für diesen interessanten Handwerksberuf entschieden habe.“

Mehr als 30 Jahre hat Reinhild Hetz im Lebensmitteleinzelhandel gearbeitet. Ein ganz schön anstrengender Job, doch dann passierte der Arbeitsunfall. Für die 53-jährige brach eine Welt zusammen. „Ich habe doch so gerne mit Menschen zusammengearbeitet. Ich wusste damals nicht, wie es weitergehen soll bis das tolle Umschulungsangebot kam. In Zukunft habe ich weiterhin beruflichen Kontakt zu Menschen und kann gleichzeitig handwerklich arbeiten.“

Für Jeanette Kaiser sind das drei Beispiele einer gelungenen beruflichen Rehabilitation. „Derzeit werden im Berufsförderungswerk 30 Männer und Frauen in einer zweijährigen Umschulungsmaßnahme zu Augenoptikern ausgebildet“, sagt die 49-jährige Ausbilderin, die seit knapp zehn Jahren im bfw hamm tätig ist. „Für mich sind Augenoptiker wahre Allroundhandwerker und gefragte Spezialisten mit Durchblick.“

Text und Foto © www.bfw-hamm.de

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