Ein Plädoyer für eine engagierte Stadtgesellschaft von Morgen

Unser Gastautor Jens-Christian Kneißel fragt sich: „Ist das innovativ, oder kann das weg?“

Innovationen waren und sind der wahre Motor, der menschliche Gesellschaften vorantreibt. Insbesondere technische Innovationen hatten und haben die enorme Kraft, ganze Gesellschaften zu verändern. Zukünftige Innovationen müssen sich in einer demokratischen Gesellschaft allerdings mehr denn je an einer Vielzahl von gesellschaftlichen Kriterien messen lassen.

Damit kommt auch der ökologische und soziale Aspekt dieser Innovationen ins Spiel – nur „neu“ allein reicht nicht mehr aus. Die Frage lautet vielmehr: Tragen Sie das Potential in sich, die Potentiale und damit die Handlungsfähigkeit jedes Menschen und seine aktiven Mitgestaltungsmöglichkeiten in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu stärken? Im Januar 2015 gab Bundeskanzlerin Angela Merkel vor 120 führenden Innovatoren vor, dass soziale Innovationen mindestens ebenso wichtig sind wie technologische und digitale Innovationen.

Die industrielle Revolution (1.0) zur Mitte des 19. Jahrhunderts bewirkte den Übergang von einer Agrar- zur modernen Industriegesellschaft und ermöglichte neuen Wohlstand – zunächst nur für wenige, später dann auch für viele. Die Automation der Produktion, etwa durch die Adaption des Fließbandes, brachte als zweite industrielle Revolution (2.0) eine Veränderung der Arbeitswelt – mal zum Vor- mal zum Nachteil der Beschäftigten. Die Computerisierung machte als Industrie 3.0 erstmals virtuelle Produkte wie Steuerungssoftware zum wertschöpfenden Werkzeug und ermöglichte vollautomatische Produktionsanlagen („the machine building the machine“). Die Ressource qualifizierter Fachkräfte wurde für einen modernen Industriestandort immer wichtiger. – Eine beeindruckende Ausbildungs- und Hochschullandschaft für naturwissenschaftlich-technische Kompetenzen entstand.

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Foto © tiero, AdobeStock

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