Die viel diskutierte „Heinsberg-Studie“ ist nun veröffentlicht

Die von der Landesregierung in Auftrag gegebene, und schon im Vorfeld stark diskutierte „Heinsberg-Studie“ ist nun veröffentlicht worden.

Bei dieser Studie um den Virologen Hendrik Streeck wurden die Daten aus der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg wissenschaftlich untersucht.

Die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse im Überblick:

  • Laut Studie bezieht sich die gemeldete Zahl der Infizierten ausschließlich auf mit Testverfahren nachgewiesene Infektionen. Wie viele Menschen sich tatsächlich täglich neu infizieren oder schon infiziert waren, ist demnach unklar.
  • Die offizielle Zahl der Toten beschreibt, wie viele Menschen mit dem Virus gestorben sind. In wie vielen Fällen die Infektion tatsächlich für den Tod verantwortlich war, lässt sich nicht ablesen. Zudem gelten bei den Bundesländern unterschiedliche Kriterien für die Erfassung einer Infektion.
  • Laut Studie verlief jede fünfte bekannte Infektion ohne Symptome.
  • Die auffälligsten Symptome waren Geruchs- und Geschmacksverlust.
  • Nicht jedes Familienmitglied hat sich innerhalb einer Familie angesteckt.
  • In einem Zweipersonenhaushalt stieg das Risiko auf etwa 40 % sich bei dem Infizierten anzustecken.
  • In einem Vierpersonenhaushalt lag es allerdings nur bei knapp 20 %.

Auffällig war, dass gerade die Menschen Symptome bekamen, die sich direkt bei der Karnevalssitzung angesteckt haben. Man vermutet, dass gerade sie besonders eng zusammen gesessen haben, und so auch ein erhöhte Dosis der Tröpfchen erhalten haben.

 

Foto: © OrthsMedien, AdobeStock

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