Die Türen für eine Impfpflicht sind zu, aber nicht verschlossen

Das bevorstehende Szenario von beginnenden Impfungen und deren Begleiterscheinungen wirft seine Schatten voraus.

Die australische Airline Quantas hat angekündigt, Reisende auf internationalen Verbindungen nur an Bord zu lassen, wenn sie eine Impfung nachweisen können.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bleibt bisher bei seiner ursprünglichen Aussage: „Es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben“. Dem schließt sich auch die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes und der Ethikrat an.

Merkwürdigerweise steht jedoch im neuen Infektionsschutzgesetz unter Paragraf 20 geschrieben:

„Das Infektionsschutzgesetz bietet die Möglichkeit einer Impfung für bedrohte Teile der Bevölkerung. Das Bundesgesundheitsministerium kann eine solche Impfung anordnen, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schwerem Verlauf auftritt und mit einer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. Dem muss der Bundesrat zustimmen“.

Die Deutsche Lufthansa hat bisher keine konkreten Pläne für ein ähnliches Vorgehen. Folgende Aussage des Deutschen Ethikrates sollte aber zu denken geben: „Grundsätzlich ist es das gute Recht einer privaten Gesellschaft, sich auszusuchen, mit wem sie Verträge abschließt. Dabei handelt es sich nicht um eine typische Diskriminierung“.

 

Foto © marchsirawit, AdobeStock

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