Die Folgen der Corona-Pandemie machen nun auch Kredite der Banken teurer

Die Folgen der Corona-Pandemie beeinflussen nun auch das Kreditgeschäft der Banken.

Bei Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit steigt das Risiko von Kreditausfällen. Viele Banken haben deshalb schon die Zinsen erhöht.

Eine aktuelle Auswertung von Verivox hat ergeben, das der durchschnittliche Zinssatz für Ratenkredite um mehr als 1 Prozent gestiegen ist. Vor allem regionale Institute haben mit solchen Maßnahmen auf die Corona-Krise reagiert.

Verivox hat die Kreditangebote von rund 200 Banken und Sparkassen von Kalenderwoche 11 bis heute (Woche 25) ausgewertet. Dabei stieg der durchschnittliche Kreditzins in diesem Zeitraum von 4,67 Prozent auf aktuell 5,80 Prozent.

Allerdings zeigt sich dabei keine einheitliche Entwicklung. Kredite bei Regionalbanken haben sich mit 1,4 Prozent überdurchschnittlich stark verteuert. Landesweit verfügbare Angebote blieben hingegen nahezu konstant. Als Grund dafür sieht man den schärferen Wettbewerb bei den Kreditinstituten.

Die Verivox-Analyse zeigt am Beispiel eines 10.000 Euro Kredites bei 48 Monaten Laufzeit, wie groß die Preisspanne ist.

Bei den günstigsten Banken zahlen Kunden für dieses Darlehen 2.43 Prozent Zinsen. Die teuersten hingegen verlangten 8,99 Prozent. Über die volle Laufzeit macht das in der Summe immerhin 1.364 Euro aus.

Verivox gibt daher den dringenden Ratschlag, vor der Kreditaufnahme mehrere Angebote einzuholen. Einsparmöglichkeiten von über 35 Prozent sind in der Realität.

Verivox ist ein deutsches Unternehmen, das Vergleichsportale betreibt und als Vermittler von Verträgen tätig ist. Der Dienstleister zählt dabei zu den größten seiner Art in Deutschland
(Quelle: Wikipedia)

 

Foto: © Kurt Kleemann, AdobeStock

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