Der Virologe Hendrick Streeck will Studie zum zweimaligen Infizieren mit Corona erstellen

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat einen Appell an die Bürger der Gemeinde Gangelt gerichtet. Genau an die Bewohner, die Streeck und sein Team bereits für die Vorgängerstudie – die sogenannte Heinsberg-Studie – untersucht hatten.

Gangelt war im Februar der erste Corona-Hotspot. Zahlreiche Menschen hatten sich bei einer Karneval-Sitzung mit dem Corona-Virus angesteckt.

Kernfrage der neuesten Untersuchung wird sein, ob man sich nach einer Infektion noch einmal mit dem Corona-Virus infizieren kann. Dafür wird den Teilnehmern Blut abgenommen und ein Rachenabstrich gemacht. Des weiteren soll ein Fragebogen ausgefüllt werden. Es sollen gezielt und ausnahmslos nur die selben Personen beteiligt werden, die schon an der Heinsberg-Studie teilgenommen haben.

Ziel der Studie soll es sein, Antworten zu geben, wie man mit dem Virus umgeht, wenn es keinen Impfstoff gibt.

 

Kommentar von Wolfgang Gr0ße-Westermann:

Mal immer ganz langsam und ganz ruhig ! Man kann sich da auch rein steigern !

Wir haben uns jetzt in der Bewältigung der Corona-Pandemie einmal im Kreis gedreht. Mit ungefähr den selben Infektionszahlen wie jetzt gerade haben wir im Frühjahr Deutschland verschlossen und verrammelt. Jetzt sind wir genau so weit wie am Anfang. Einen Lockdown wird es wohl kaum noch mal geben. Die Menschen allerdings hamstern schon wieder Klopapier.

Nächstes Jahr werden aller Voraussicht nach die Karten neu gemischt, und der Corona-Kreisverkehr erst einmal beendet werden.

Der Virologe Hendrick Streeck war in dieser vergangenen Zeit gefühlt hundert Mal in diversen Talkshows.

Die Heinsberg-Studie sorgte damals für Aufsehen und Kritik. Kritik wegen der Begleitung durch eine PR-Agentur.

Storymachine hatte die Arbeit des Teams in den sozialen Medien begleitet. Gegründet wurde diese PR-Agentur vom ehemaligen „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann, dem früheren Chefredakteur von „Stern.de“ Philipp Jessen und dem Event-Unternehmer Michael Mronz, dem Witwer von Guido Westerwelle.

Das Konzept der Bundesregierung ist klar und eindeutig – bis zum Eintreffen eines Impfstoffes die Verbreitung des Virus in Grenzen halten. Um dann über die Hälfte der Bevölkerung zu impfen und immunisieren. Der darauf folgende Vorgang bleibt abzuwarten.

Das alles wird von Medien begleitet werden. Allerdings schon jetzt Studien anfertigen, was wäre wenn kein Impfstoff kommt, oder der Impfstoff nicht funktioniert, ist ein gewisses Symptom, wo sich Menschen in eine Medienwelt rein gesteigert haben, die ihnen vorher fremd war.

 

Foto: © Anke Thomass, AdobeStock

 

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