Das Maß aller Dinge – kommen nach Weihnachten schärfere Maßnahmen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält schärfere Kontaktbeschränkungen für notwendig, sollten die Corona-Zahlen nicht zurückgehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte schon am Montag in einer Video-Sitzung der Unionsfraktionen angedeutet, dass man mit den bisherigen Maßnahmen nicht zufrieden sein könnte. Man werde den Winter nicht ohne Verschärfungen durchstehen können. Was genau zu tun sei, müsse noch vor Weihnachten entschieden werden.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach mahnt Bund und Länder an sich schnell zu entscheiden. Er fordert: „Wir müssen für die Zeit nach Weihnachten einen härteren Shutdown verhängen“.

Wahrscheinlich dabei scheint ein kurzer aber umfassender Lockdown zu sein. Dabei soll auch der Einzelhandel eingeschlossen werden. Geplant ist offensichtlich, zwischen 27. Dezember und 3. oder 10. Januar nur Supermärkte geöffnet zu lassen.

Bislang war eine neue Ministerpräsidentenkonferenz erst für den 4. Januar geplant. Inzwischen geht man aber davon aus dass es einen früheren Termin geben wird.

Hintergrund dieser ganzen Aktionen ist der Umstand, das trotz Lockdown die Infektionszahlen nicht sinken. Erklärtes Ziel war eine Inzidenzmarke von 50. Aktuell wird dieser Wert von keinem Bundesland unterschritten.

 

Foto © moofushi, AdobeStock

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