Das Corona Virus scheint nur minimal gefährlicher als eine normale Influenza

Das Corona-Virus löst ähnliche Symptome aus wie eine saisonale Grippe.

Trotzdem gehen Wissenschaftler nach jetzigem Kenntnisstand davon aus, dass es häufiger zu schweren Verläufen einer Atemwegserkrankung kommt. Und dass dieser Krankheitsverlauf auch häufiger zum Tode führt. Allerdings in der Gesamtzahl nur minimal häufiger.

Für die „normale“ Influenza berechnen die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut eine Letalität von weniger als 0,1 Prozent. Das bedeutet, von 1000 Infizierten stirbt ein Patient an der Infektion. Für das Corona-Virus liegen noch keine abschließenden Zahlen vor. Man weiß ganz einfach nicht wie viele Menschen sich mit dem Virus infiziert haben. Ein Großteil der Infizierten zeigt keinerlei Symptome. Bisherige Zahlen geben daher nur die Fallsterblichkeit wieder, die allerdings grundsätzlich höher liegt. Die tatsächliche Letalität schätzen Wissenschaftler auf 0,3 bis 0,7 Prozent. Dieser Wert liegt bedeutend näher im Bereich der normalen Grippe als zum Beispiel das 2002 aufgetretende SARS-Virus, das bei jedem zehnten Infizierten zum Tode führte.

Das Durchschnittsalter der an Corona gestorbenen Menschen liegt in Deutschland sehr hoch bei 82 Jahren. Die Mehrheit der bestätigten Infektionsfälle haben ein Durchschnittsalter von 45 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, das die Erkrankung bei einem jungen Menschen einen schweren Verlauf nimmt, liegt nach der Fall-Verstorbenen-Berechnung bei unter einem Prozent.
Bei denen im Krankenhaus behandelten Personenkreis liegt der Anteil von Vorerkrankungen bei 30 Prozent.

 

Foto: © Halfpoint, AdobeStock

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