Das ändert sich ab dem 1. Mai in Deutschland

  • Die Deutsche Post hat die Preiserhöhungen für Pakete, die im Januar verhängt wurden, wieder rückgängiggemacht.
  • Ebenso zurückgenommen wurden die Preiserhöhungen für Nachnahme, Paket-Versicherung sowie „Pluspäckchen“.
  • Für Maler, Lackierer und Steinmetze gilt ab 1. Mai der Mindestlohn.
  • Ungelernte Arbeiter in diesem Bereich bekommen dann 11,10 Euro pro Stunde (bisher 10,85).
  • Für Gesellen erhöht sich der Mindestlohn von 12,95 Euro auf nun 13,50 Euro, und das seit 1. Mai auch bundesweit in Ost und West.
  • Steinmetze erhalten künftig 12,20 Euro (bisher 11,85).
  • Bezieher von Arbeitslosengeld, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember enden würde, bekommen die Leistung drei Monate länger ausgezahlt.
  • Begründung: Sie hatte wegen der Corona-Krise geringere Aussichten auf neue Beschäftigung.
  • Jeder Beschäftigte, der momentan in Kurzarbeit ist, darf bis Ende des Jahres Geld hinzuverdienen. Die Grenze liegt bei der vollen Höhe des Bruttomonatseinkommens ohne Kurzarbeit.
  • In Berlin ist diesem Jahr einmalig der 8. Mai ein Feiertag. Vor 75 Jahren hat die deutsche Wehrmacht an diesem Tage kapituliert, und markierte das Kriegsende damit.
  • Ab dem 8. Mai können Studierende bei der staatlichen Förderbank KfW zunächst zinsloses Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Neue und laufende Anträge sollen bis Ende März zinslos bleiben.
  • Ausländische Studierende können den Betrag ab Juli 2020 erhalten.
  • Ab 1. Mai tritt eine Verschärfung des Waffenschutzgesetzes in Kraft.
    Folgende Änderungen sind eingeführt worden:

    • Die Waffenhalter werden alle fünf Jahre kontrolliert.
    • Bestimmte Magazingrößen werden verboten
    • Überprüfung ob ein Waffenhalter „Extremist“ ist
    • Mitglieder einer verfassungsfeindlichen Vereinigung dürfen keine Waffen besitzen
    • Nachweis des kompletten Lebenslaufes
    • Einrichtung von Waffenverbotszonen
  • In einigen Bundesländern können Jugendliche ab 15 Jahren schon einen Moped-Führerschein machen.
  • Als Mopeds gelten Krafträder, die max. 45 Km/h fahren können.
  • Ab 20. Mai dürfen keine Menthol-Zigaretten mehr verkauft werden.

Foto: © Coloures, AdobeStock

 

Wolfgang Große-Westermann
Author: Wolfgang Große-Westermann

Als Hammer Junge engagiert sich Wolfgang Große-Westermann seit 1980 im Pressewesen. Seinen Schwerpunkt setzt der Journalist auf investigativ, kritisch und recherchehaltig.

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