CDU diskutiert über eine generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Am Donnerstag, den 27.08.2020,  wird in einer Videokonferenz über den Vorschlag der CDU diskutiert, eine generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz einzuführen.

In die Diskussion gebracht von CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer. Sie argumentiert, dass etliche Unternehmen solch eine Maskenpflicht schon eingeführt hätten. Man könne auch so die erneute Schließung ganzer Branchen verhindern.

Als Musterbeispiel sieht sie dabei Nordrhein-Westfalen, dass bisher das einzige Bundesland ist, wo eine generelle Maskenpflicht in Schulen gilt.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die Aussagen und Planungen der CDU. Man dürfe die Maskenpflicht nicht als Ersatz für wirksame Maßnahmen der Länder zur Corona-Bekämpfung missbrauchen, äußerte sich DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Solche Mundmasken ständen beim Arbeitsschutz an letzter Stelle der Prioritätenliste. Das hätten das Bundesarbeitsministerium und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz jüngst festgestellt.

Anja Piel bezeichnet das stundenlange Tragen als erhebliche körperliche Belastung. Davor müssten alle Möglichkeiten der technischen und organisatorischen Maßnahmen ausgeschöpft sein.

 

Foto: © Pixel-Shot, AdobeStock

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