Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei steigenden Infektionszahlen mehr Bußgelder verhängen

Die Corona-Neuinfektionen in Deutschland nehmen weiter zu. Seit gestern wurden dem Robert-Koch-Institut 1390 neue Fälle bestätigt. Mitte Juli hatte das Institut zwischen 400 und 600 neue Fälle gemeldet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich nun zu dieser Entwicklung bei ihrem Besuch beim NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet. Sie betonte, dass alles daran gesetzt werden müsse „das Infektionsgeschehen im Zaum zu halten“. Darum müssten die „Zügel angezogen“ und Regeln „konsequent durchgesetzt werden“.

Auch Armin Laschet sprach sich dafür aus, bei steigenden Zahlen wieder schärfere Beschränkungen anzuordnen.

Die Faustregel dabei sei ganz einfach: Wenn die Infektionszahlen sinken, können Auflagen entschärft werden. Wenn die Zahlen steigen, müssen mehr Maßnahmen verhängt werden.

Angela Merkel plädierte auch dafür, Verstöße gegen die Quarantäne-Pflicht mit Bußgeldern zu belegen. Auch Maskenverweigerern sollte ein Bußgeld drohen. Beides sieht sie nicht als „Bagatelldelikte“ an.

Einige Bundesländer, auch Nordrhein-Westfalen, haben bereits Geldstrafen für Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und U-Bahnen verhängt. Die Deutsche Bahn kündigte nun auch schärfere Kontrollen in ihren Zügen an.

 

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