BI “Lippestraße” vermutet Kettenreaktion mit enormen Auswirkungen

Am Montag, den 20.04.2020, hat in der Lippestraße im Bereich der Schleuse Werries und dem Fuchsweg der Straßenbau zwecks Fahrbahnerneuerung begonnen.

Im Zuge dieser Arbeiten wird der Straßenbelag bis zur Aspahltbinderschicht hergestellt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juni andauern. Für die Zeit bis dahin wird für diesen Abschnitt, ebenso wie im Abschnitt zwischen Fuchsweg und Ortsausgang, eine Einbahnstraßenregelung stadtauswärts eingerichtet. Die Umleitung stadteinwärts verläuft über die Ostwennemarstraße und den Alten Uentroper Weg. Die Asphaltschicht wird zum Abschluss der Gesamtmaßnahme über die gesamte Strecke der Baumaßnahme aufgebracht.

Begleitet vom ersten Tag der Planung an wurde diese Maßnahme von der Bürgerinitiative „Lippestraße“, Sprecherin Syliva Vogel. Weil, die Anwohner sollen sich an den Kosten beteiligen. Und weil, besagte Anwohner vermuten eine Kettenreaktion, die es erst zu dieser Kostenbeteiligung hat kommen lassen.

Geplant ist ein Neubaugebiet hinter dem letzten Wohnhaus besagter Hausbesitzer. Der Baubeginn ist noch unklar. Aber was schon klar ist, die vorhandene Kanalisation reicht für dieses Neubaugebiet nicht aus.

Nach Aussage der Bürgerinitiative hat die Stadt Hamm daher beschlossen, wenn man schon die Kanalisation neu machen würde, kann man die Straße in einem Zuge mitmachen. Die Initiative vermutet nun eine Kettenreaktion. Wenn das Neubaugebiet nicht geplant worden wäre, hätte man auch die Kanalisation nicht erneuert. Und wenn man die Kanalisation nicht neu gemacht hätte, würde man jetzt auch nicht die Asphaltdecke erneuern.

Diese vermutete Kettenreaktion hätte für jeden einzelnen Anwohner enorme Auswirkungen, vornehmlich in finanzieller Hinsicht. Die Kosten sind auf 390.000 Euro veranschlagt worden. Wobei die BI vermutet, dass diese Zahl wahrscheinlich noch steigen wird.

Betroffen sind 40 Anwohner, was für jeden einzelnen ca. 10.000 Euro Zuzahlung bedeuten würde.

 

Foto: Gelbe Weste (Symbolfoto) © Thomas Reimann

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