Arbeiten am Burghügel Mark gehen nach über einem halben Jahr Pause weiter

Der Burghügel Mark sollte nach städtischem Beschluss von 2017 deutlich aufgewertet werden. Die beschlossenen Maßnahmen sollten zu einer kulturhistorischen Aufwertung und einem verbesserten Naherholungswert führen.

Finanziert werden konnte die Maßnahme durch ein Konjunkturpaket des Bundes über 675.000 Euro. Die Stadt Hamm musste 75.000 Euro selber aufbringen.

Erste Etappe der Baumaßnahme war ein Ersatz der alten maroden Holzbrücke durch eine Brücke aus Stahlbeton. Anschließend sollte auf dem Hügel selber eine Ringmantelmauer entstehen, die eine wehrhafte Anmutung der Gesamtanlage nachempfinden soll.

Seit der Fertigstellung dieser Brücke im Sommer 2019 ruhten allerdings die Arbeiten am Burghügel Mark. Geplant war eine komplette Fertigstellung der Baumaßnahme im Juni 2020.

Nach Anfrage von HAMM.NEWS bei der Stadt Hamm hat es nach Grabungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) neue Erkenntnisse zur Bodenbeschaffenheit gegeben. Aus diesem Grund würde eine Änderung der Ausführung erfolgen, unter anderem der Fundamente und Stahlkonstruktion. Dieses würde bedeuten, dass Teile werksseitig vorgefertigt werden und es dadurch zu einer kürzeren Bauzeit am Hügel kommt.

Die gesamte Baumaßnahme wurde vom ersten Tag an vom LWL archäologisch begleitet.

Nach Anfrage von HAMM.NEWS teilte man uns von dort mit, das es am 20. Februar 2020 eine Anfrage des planenden Architekturbüros bezüglich der Anschüttung einer temporären Rampe gegeben habe. Dies wurde vom LWL am 25. Februar als zulässig bewilligt. Mit einer Bedingung; bei deren Bau bzw. Rückbau dürfe der Burghügel nicht beschädigt werden.

Seitdem hätte man von der Stadt Hamm diesbezüglich nichts mehr gehört. Wenn die Bauarbeiten dort ruhen, läge es nicht an den Vorgaben der Bodendenkmalpflege.

Seit etwa einer Woche werden am Burghügel Mark wieder Arbeiten aufgenommen. HAMM.NEWS wird weiter darüber berichten.

 

Foto: © Wolfgang Große-Westermann

Wolfgang Große-Westermann
Author: Wolfgang Große-Westermann

Als Hammer Junge engagiert sich Wolfgang Große-Westermann seit 1980 im Pressewesen. Seinen Schwerpunkt setzt der Journalist auf investigativ, kritisch und recherchehaltig.

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